Darum ist Tinder keine Sex-App

Dating-Apps wie Tinder genießen unter Nutzern verschiedener Altersklassen teilweise einen zweifelhaften Ruf. Die Anwendung, bei der über eine potentielle Kontaktaufnahme mittels Fingerwisch entschieden wird, ist als Vermittler von Sex-Dates bekannt. Dabei hängt der Zweck der privaten Treffen, die über die App eingeleitet werden, enorm vom eigenen Anspruch ab. Mit bekannten Sex-Apps wie C-Date hat Tinder jedoch nur wenig gemeinsam.

Mit Tinder zum One-Night-Stand

Das Prinzip von Tinder ist einfach, verspricht seinen Nutzern schnelle Dating-Erfolge und zielt auf effizientes Vorgehen. Einmal angemeldet, können Interessierte potentielle Kandidaten oder Kandidatinnen regelrecht aussortieren. Dies gelingt mittels sekundenschneller Entscheidungen. Je nachdem ob das aktuelle Profil nach links oder rechts gewischt wird, erhält der zugehörige Nutzer die Chance zur Kontaktaufnahme. Sie erfolgt erst, sobald sich zwei Personen mögen und einen Match ergeben. Der Auswahlprozess wirkt auf den ersten Blick sehr oberflächlich und das kann er in der Tat auch sein. Liegt keine Profilbeschreibung vor, muss die Entscheidung über eventuelles Interesse lediglich anhand von Bildern getroffen werden. Der Charakter der dargestellten Personen bleibt zunächst außen vor. Für Liebhaber von unkomplizierten One-Night-Stands ist dieses Prinzip einladend.

Wer dieses Ziel verfolgt, sollte sich allerdings den Unterschied zwischen einer Dating-App und einer Sex-Apps in Erinnerung rufen. Anwendungen wie C-Date, ein bekannter Vertreter unter den Sex-Apps, lassen keine Zweifel an der Gesinnung ihrer Nutzer.

Der Unterschied zwischen Sex- und Dating-Apps

Wer sich auf der Plattform von C-Date registriert, hat Interesse an erotischen Begegnungen. Dabei kann es sich um One-Night-Stands oder wiederkehrende Treffen handeln. Die Anforderungen werden im Vorfeld oft klar kommuniziert. Die meisten Nutzer sind ehrlich und geben Informationen über ihren aktuellen Beziehungsstatus und ihre Absichten an. Auf Tinder sind die Ziele der angemeldeten Personen jedoch weniger offensichtlich. Sie suchen Beziehungen, One-Night-Stands, einen kurzen Chat, Aufmerksamkeit oder wollen einfach nur schauen, was der Dating-Markt zu bieten hat.

Dementsprechend schwierig ist es, Nutzer zu finden, die die gleichen Gründe für die Anwendung von Tinder haben wie man selbst. Eine Dating-App kann zu einem Sex-Treffen führen, muss aber nicht. Es handelt sich lediglich um eine Option. Im Vordergrund steht das gemeinsame Treffen, also das Date. Dabei kann es sich um eine Verabredung auf einen Kaffee oder in einer Bar handeln. Sind sich beide Nutzer jedoch einig, dass sie ausschließlich an erotischen Treffen interessiert sind, wird dieser Schritt gerne übersprungen.

Absichten klar vermitteln und Tinder erfolgreicher nutzen

Wer seine Interessen und Ziele von Beginn an charmant preisgibt, hat sicherlich die besten Chancen am Ende das zu finden, wonach er sucht. Eine kurze Profilbeschreibung auf Tinder erhöht die Aussichten auf ein Match mit Potential zum späteren Treffen. Lediglich ein paar Bilder einzustellen wirkt auf andere Nutzer oberflächlich und zieht Personen an, die nicht die eigenen Absichten teilen. Besser ist es klar zu formulieren, ob man auf der Suche nach einer Beziehung oder einer lockeren Verabredung ist. Ein reines Sex-Treffen unterscheidet sich grundlegend von einem Date. Dieses umfasst Aktivitäten und Unterhaltungen, bevor es im späteren Verlauf zum Sex führen kann. Anwender von Tinder sollten sich bewusst sein, dass nicht der Sex, sondern das Dating im Vordergrund steht. Soll das Treffen ausschließlich erotischen Zwecken dienen, ist eine Sex-App wie C-Date die bessere Alternative zu Tinder.

Fazit: Bei Tinder handelt es sich nicht um eine Sex-App. Die Anwendung dient dazu, Kontakte zu schließen und bei gegenseitigem Interesse private Treffen zu vereinbaren. Im Gegensatz zu Plattformen wie C-Date ist der Sex bei Dating-Apps zweitrangig. Viele registrierte Nutzer ignorieren diesen Umstand und nutzen Tinder, um sofortige One-Night-Stands zu verabreden. In der Folge festigt sich der zweifelhafte Ruf der App und Interessenten langanhaltender Bindungen werden verschreckt.